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Sieben bis einundzwanzig Tage vom Korn zur Ernte. Gezogen dort, wo gegessen wird.

Scrollen lässt das Korn keimen — vor und zurück

Das kürzeste Lebensmittel der Welt braucht keine Lieferkette — nur einen Raum, Licht und sieben bis einundzwanzig Tage.

7–21Tagevon der Aussaat bis zur Ernte, je nach Sorte
0kmTransport zwischen Ernte und Kühlung — beides steht im selben Haus
4WegeGastronomie, Wochenmarkt, Handel und Versand lebender Schalen
1Chargejede Schale trägt ihren eigenen Code, rückverfolgbar bis zur Saatgutpartie

Warum es Novellum gibt

Ernährung ist verletzlich geworden

Dürresommer, ausbleibende Ernten, gestörte Handelsrouten, steigende Energiepreise: Die letzten Jahre haben gezeigt, wie dünn das Netz ist, an dem unsere Lebensmittelversorgung hängt. Frisches Blattgrün ist dabei der empfindlichste Teil — es verdirbt schnell, wird weit transportiert und landet zu einem erheblichen Anteil im Abfall, bevor es jemand isst.

Novellum setzt an der anderen Seite an. Statt Frische über Distanz zu retten, verlegen wir die Produktion an den Ort des Verbrauchs. Eine klimageführte Produktionsanlage in Hamburg, mehrstufige Anzuchtsysteme, sortenspezifische Belichtung, Wasser im Kreislauf — und daraus jede Woche planbare Mengen in gleichbleibender Qualität für Gastronomie, Handel und Haushalte der Metropolregion.

Die Rechnung dahinter

Ein Korn wartet

In einem trockenen Samen steckt bereits alles: der Bauplan, der Proviant, die Zeit. Er wartet nur auf Wasser, Wärme und einen Grund, sich zu öffnen.

Fast alles, was wir essen, hat einmal so angefangen. Nur liegen zwischen diesem Moment und unserem Teller heute meist mehrere tausend Kilometer, ein halbes Jahr Lagerung und eine Lieferkette, die niemand mehr überblickt.

Die Hülle bricht

Wasser dringt ein, das Korn quillt, Enzyme wachen auf. Die Wurzel kommt zuerst — sie sucht Halt, bevor die Pflanze nach oben strebt. Erst dann drückt der gebogene Keimspross die Erde auseinander.

Diese Biegung ist kein Zufall. Sie schützt die zarten Keimblätter, während sich der Spross durch das Substrat schiebt. Die Pflanze arbeitet mit dem Rücken voran.

Licht, zum ersten Mal

Sobald der Spross die Oberfläche durchbricht, streckt er sich, richtet sich auf und öffnet die Keimblätter. Innerhalb weniger Stunden bildet sich Chlorophyll — aus blassem Gelb wird Grün.

In genau diesem Fenster ist die Pflanze am dichtesten mit dem versorgt, was sie zum Start braucht: Vitamine, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Aromen. Sie hat noch nichts davon an Größe verloren.

Die Ernte

Wir schneiden nach sieben bis einundzwanzig Tagen, je nach Sorte — und immer bevor das erste echte Blatt die Führung übernimmt. Was bleibt, ist ein Zentimeter Stiel und zwei Keimblätter — Geschmack in seiner konzentriertesten Form.

Geerntet wird morgens, ausgeliefert wird am selben Tag. Kein Zwischenlager, keine Woche im Container, keine Waschstraße.

Wie wir das machen

Vision

Nahrung, die
nicht reisen muss

Novellum baut Erzeugung dort auf, wo gegessen wird — klein, wiederholbar und überprüfbar.

Der Name

Novellum ist im Lateinischen das Junge, das eben Entstandene — Winzer nannten so den frisch ausgetriebenen Rebstock. Genau dieses Wort trägt der Betrieb im Namen.

Es beschreibt ziemlich genau, was wir verkaufen: nicht die ausgewachsene Pflanze, sondern den Moment kurz danach, in dem sie am meisten hergibt.


Wie es angefangen hat

Am Anfang stand eine Beobachtung aus dem Markt: Frisches Blattgrün in Norddeutschland ist im Schnitt mehrere Tage alt, bevor es in einer Küche ankommt, und selbst Spitzengastronomie bezieht Microgreens über Großhandelsketten, die Frische nicht garantieren können. Gleichzeitig gab es in Hamburg keinen Erzeuger, der professionell, ganzjährig und in verlässlicher Menge liefert.

Novellum wurde als Produktionsunternehmen konzipiert, nicht als Nebenprojekt: kontrollierte Anzuchtumgebung, standardisierte Abläufe von der Saatgutprüfung bis zur Kühlkette, dokumentierte Qualitätssicherung nach HACCP-Grundsätzen und eine Logistik, die die Strecke zwischen Ernte und Teller auf Stunden verkürzt. Frische ist bei uns kein Versprechen, sondern ein Prozessergebnis.


Wofür wir arbeiten

Vier Grundsätze, an denen wir uns messen lassen.

Nähe vor Distanz

Wir wachsen in Standorten, nicht in Transportkilometern. Jede Produktionsstätte versorgt ihre Region vollständig — mit der Kapazität, Gastronomie und Handel verlässlich zu beliefern, und ohne die Verluste langer Wege.

Nachweisbar statt behauptet

Jede Charge ist dokumentiert: Saatgutpartie, Aussaattag, Klimadaten, Erntetag, Abnehmer. Was wir über Herkunft und Hygiene sagen, steht in Aufzeichnungen, die geprüft werden können.

Nichts wegwerfen, was noch trägt

Erntereste und abgeerntetes Substrat gehen nicht in den Müll, sondern in den Pilzanbau und von dort in die Kompostierung. Was übrig bleibt, ist Erde.

Ehrlich über Grenzen

Microgreens ersetzen keine Grundnahrungsmittel. Sie sind ein hochwertiges Frischeprodukt an genau der Stelle, an der konventionelle Lieferketten die größten Verluste produzieren — und genau dort positionieren wir uns, mit klaren Aussagen und ohne Übertreibung.


Wohin wir wollen

Bis 2030 wollen wir der führende regionale Erzeuger für Microgreens und Speisepilze in der Metropolregion Hamburg sein: der Partner, den Küchen anrufen, wenn Qualität, Verfügbarkeit und Herkunft gleichzeitig stimmen müssen. Dafür bauen wir Produktionskapazität in Stufen aus, erweitern das Sortiment um Speisepilze und hydroponisches Gemüse und entwickeln ein Standortmodell, das sich in weitere Regionen übertragen lässt.

Wir messen uns nicht an der Größe einer Anlage, sondern an der Zuverlässigkeit, mit der sie liefert.

Microgreens

Die Pflanze in
ihrem dichtesten
Moment

Geerntet im Keimblattstadium, bevor das erste echte Blatt erscheint.

Was ein Microgreen ist

Ein Microgreen ist eine junge Gemüse- oder Kräuterpflanze, die in Substrat wurzelt, Licht bekommt und nach sieben bis einundzwanzig Tagen über dem Substrat abgeschnitten wird. Man isst Stiel und Keimblätter.

Das unterscheidet ihn von Sprossen: Sprossen keimen im Dunkeln, im warmen, feuchten Glas, ganz ohne Substrat und Licht, und werden mitsamt Wurzel gegessen. Genau diese Bedingungen sind auch für Keime günstig — deshalb gilt für Sprossen ein deutlich strengeres Regelwerk. Microgreens wachsen belichtet, luftig und werden über der Wurzel geschnitten. Das ist ein anderer Anbau und ein anderes Risikoprofil.


Warum so früh geerntet wird

Das Korn gibt seiner Keimpflanze alles mit, was sie für den Start braucht. Untersuchungen an verschiedenen Arten zeigen, dass Keimblätter — bezogen auf ihr Gewicht — bei einigen Nährstoffen deutlich höher liegen als die ausgewachsene Pflanze derselben Art. Wie stark, hängt von Sorte, Nährstoff, Licht und Erntezeitpunkt ab und lässt sich nicht in eine einzige Zahl fassen.

Praktisch heißt das: Man braucht wenig. Eine Handvoll auf dem Teller bringt Farbe, Textur und eine Geschmacksintensität, für die man sonst deutlich mehr Blattmenge einsetzen müsste.

Wir machen bewusst keine gesundheitsbezogenen Aussagen. Was ein Lebensmittel im Körper bewirkt, darf in Deutschland nur behaupten, wer es nach der europäischen Health-Claims-Verordnung belegen kann.


Unser Sortiment

Ganzjährig verfügbar, saisonal ergänzt. Sonderanbau für Küchen ab vier Wochen Vorlauf.

  • Erbse süß, knackig
  • Sonnenblume nussig, fleischig
  • Radieschen scharf
  • Rotkohl mild, violett
  • Brokkoli kohlig
  • Rucola pfeffrig
  • Senf heiß
  • Koriander zitrisch
  • Basilikum süßlich
  • Amaranth rot, erdig
  • Kresse klassisch
  • Bockshornklee bitter-würzig

In Vorbereitung: Speisepilze aus derselben Produktion — Austernseitling, Kräuterseitling und Shiitake auf dem Reststoff des Microgreen-Anbaus — sowie hydroponisches Gemüse. Küchen bekommen dann alles aus einer Lieferung.


In der Küche

Als letzte Zutat

Microgreens kommen nach dem Anrichten auf den Teller, nicht in die Pfanne. Hitze kostet Textur und Aroma.

Trocken lagern

Bei 2 bis 5 °C, ungewaschen, in der belüfteten Schale. Feuchtigkeit auf dem Blatt verkürzt die Haltbarkeit stärker als jede Kühlpause.

Lebend statt geschnitten

Für den Versand liefern wir ganze Schalen. Geschnitten wird in der Küche, direkt vor dem Anrichten — das ist die längste Frische, die möglich ist.

Nachhaltigkeit

Was gerade
schiefläuft

Und an welcher Stelle regionale, kontrollierte Produktion tatsächlich etwas ausrichten kann.

Der Druck

Ernten werden unzuverlässig

Hitzesommer, Spätfröste und lange Trockenphasen treffen den Freilandanbau von Blattgemüse besonders hart. Verfügbarkeit und Preise schwanken inzwischen innerhalb einer Saison stärker als früher zwischen zwei Jahren.

Der Boden wird müde

Intensive Nutzung, Verdichtung und Erosion verringern die Fruchtbarkeit von Ackerflächen weltweit. Jede Nutzung, die wir von der Fläche nehmen können, ohne dass Ertrag verloren geht, entlastet an dieser Stelle.

Wasser wird knapp

Ein großer Teil des Blattgemüses in europäischen Regalen kommt aus Anbauregionen, die im Sommer selbst unter Wasserstress stehen. Wir importieren damit nicht nur Salat, sondern auch Wasserverbrauch.

Lieferketten reißen

Pandemie, blockierte Seewege, Energiepreise: Was jahrzehntelang als selbstverständlich galt, ist mehrfach ins Stocken geraten. Frischware verzeiht solche Störungen am wenigsten.

Zu viel landet im Müll

Frisches Blattgrün gehört zu den Produktgruppen mit den höchsten Verlusten zwischen Ernte und Teller — verdorben im Transport, aussortiert im Regal, vergessen im Kühlschrank.


Unsere Antwort

Keine Versprechen, sondern Entscheidungen im Produktionsdesign — messbar und überprüfbar.

Ernte auf Bestellung

Wir säen gegen die Bestellungen der Folgewoche an, nicht gegen eine Prognose. Was nicht bestellt ist, wächst gar nicht erst. Das ist der wirksamste Hebel gegen Verluste, den wir haben.

Wasser im Kreislauf

Bewässert wird von unten, überschüssiges Wasser wird gefasst, gefiltert und erneut eingesetzt. Verdunstung ist der einzige nennenswerte Verlust.

Kein Pflanzenschutz nötig

Sieben bis einundzwanzig Tage in einem geschlossenen, klimatisierten Raum lassen Schädlingen und Pilzkrankheiten schlicht keine Zeit. Wir arbeiten mit Hygiene und Klimaführung statt mit Mitteln.

Torffreies Substrat

Wir bauen auf Hanf- und Holzfaservliesen an. Torfabbau zerstört Moore, die als Kohlenstoffspeicher kaum zu ersetzen sind — dafür gibt es hier keinen Grund.

Mehrweg statt Schale

Gastronomie und Wochenmarkt beliefern wir in Pfandschalen, die wir mit der nächsten Lieferung zurücknehmen, reinigen und wieder befüllen. Einwegverpackung gibt es nur dort, wo der Versand sie erzwingt.

Strom, der zum Betrieb passt

LED-Beleuchtung mit auf die Kulturen abgestimmtem Spektrum, Ökostrombezug und Belichtung in den Nachtstunden, in denen das Netz die geringste Last trägt.


Der Kreis schließt sich mit Pilzen

Nach der Ernte bleibt das durchwurzelte Substrat übrig — für Microgreens verbraucht, für Pilze wertvoll. Wir pasteurisieren es, mischen es mit Holzsubstrat und beimpfen es mit Austernseitling.

Was nach der Pilzernte übrig bleibt, ist ein weitgehend abgebautes, faseriges Material, das direkt in die Kompostierung geht. Aus einem Betriebsabfall werden so zwei weitere Nutzungen und am Ende Erde.

Alle Aussagen auf dieser Seite beziehen sich auf unseren eigenen Betrieb und beruhen auf betriebsinternen Aufzeichnungen und Modellrechnungen. Wir veröffentlichen sie jährlich und benennen dabei auch, was nicht funktioniert hat.

Anbau und Qualität

Sieben bis einundzwanzig
Tage, dokumentiert

Vom geprüften Saatgut bis zur Charge, die morgens in der Küche ankommt.

Saatgut prüfen

Wir kaufen ausschließlich Saatgut mit Analysezertifikat der Partie, unter anderem auf Salmonellen. Jede Partie wird bei der Annahme mit Lieferschein und Zertifikat erfasst und behält ihre Nummer bis zur Auslieferung.

Aussäen

Gewogene Saatmenge auf gewässertes Faservlies, gleichmäßig verteilt. Zu dichte Saat ist die häufigste Ursache für Schimmel — die Menge ist je Sorte festgelegt und wird protokolliert.

Dunkelphase

Zwei bis vier Tage unter Abdeckung mit leichtem Druck. Die Pflanzen strecken sich, die Wurzeln greifen ins Vlies. Temperatur und Feuchte werden aufgezeichnet.

Belichten

Vollspektrum-LED, aufsteigend vom dritten Tag bis zur Ernte — je nach Sorte fünf bis siebzehn Tage. Hier entsteht das Chlorophyll, hier entscheidet sich die Farbe. Luftbewegung läuft durchgehend — stehende Luft ist der beste Freund von Schimmel.

Bewässern von unten

Kein Wasser auf die Blätter. Trockenes Laub ist der wirksamste Hygieneschutz im gesamten Prozess und der Grund, warum wir am Ende nicht waschen müssen.

Ernten und kühlen

Geschnitten wird morgens mit desinfiziertem Werkzeug, direkt in die gekühlte Schale. Ungewaschen — Waschwasser verteilt Keime, statt sie zu entfernen, und verkürzt die Haltbarkeit erheblich.

Ausliefern

Am selben Tag, in gekühlten Transportboxen, mit Chargencode auf jeder Schale. Rückverfolgbar bis zur Saatgutpartie und zum Aussaattag.


Sicherheit ist Verfahren, nicht Vertrauen

Wir arbeiten nach einem schriftlichen Eigenkontrollkonzept auf Grundlage der HACCP-Prinzipien: festgelegte Kontrollpunkte, feste Grenzwerte, dokumentierte Prüfungen und ein beschriebenes Vorgehen für den Fall, dass etwas abweicht.

Dazu gehören eine turnusmäßige mikrobiologische Beprobung der Kulturen im Wechsel, Reinigungs- und Desinfektionspläne mit Nachweis, Schulung aller Beteiligten nach dem Infektionsschutzgesetz sowie ein Rückrufplan, der jede ausgelieferte Charge innerhalb weniger Stunden erreicht.

Unser Betrieb ist bei der zuständigen Behörde als Lebensmittelunternehmen registriert. Abnehmer erhalten die Unterlagen zu Verfahren, Prüfungen und Rückverfolgbarkeit auf Anfrage vollständig.

Kontakt

Vier Wege zu
frischer Ernte

Sagen Sie uns, wofür Sie liefern lassen möchten — wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Gastronomie

Feste Liefertage, Sortiment nach Absprache, Sonderanbau ab vier Wochen Vorlauf. Lieferung in Pfandschalen, Rücknahme mit der nächsten Tour.

kitchen@novellum-microgreens.de

Wochenmarkt

Sie finden uns samstags mit geschnittener Ware und lebenden Schalen. Wer vorbestellt, bekommt seine Sorte sicher — auch die, die schnell weg ist.

Sortiment ansehen

Handel

Für Hofläden, Bioläden und Feinkost. Wir liefern in Gebindegrößen, die sich in einer Woche verkaufen lassen, statt in Mengen, die im Regal altern.

handel@novellum-microgreens.de

Versand nach Hause

Wir verschicken lebende Schalen, keine geschnittene Ware. Sie schneiden selbst, über mehrere Tage verteilt — so frisch bekommt man es sonst nirgends.

hello@novellum-microgreens.de

Anschrift

Novellum Microgreens UG (haftungsbeschränkt) i. Gr.
Henny-Schütz-Allee 9
22419 Hamburg

Besichtigung der Produktion nach Vereinbarung. Wir bitten um Verständnis, dass wir aus Hygienegründen keine spontanen Besuche in den Anzuchträumen ermöglichen können.

Rechtliches

Impressum

Angaben gemäß § 5 DDG

Novellum Microgreens UG (haftungsbeschränkt) i. Gr.
Henny-Schütz-Allee 9
22419 Hamburg
Deutschland

Vertreten durch: Massimiliano Snidar, Geschäftsführer

Kontakt:
E-Mail: info@novellum-microgreens.de
Anfragen beantworten wir werktags in der Regel innerhalb eines Werktags per E-Mail.

Registereintrag:
Die Gesellschaft befindet sich in Gründung. Die Eintragung in das Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg ist beantragt; Registernummer wird nach Eintragung ergänzt.

Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
wird nach Erteilung durch das Bundeszentralamt für Steuern ergänzt.

Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV:
Massimiliano Snidar, Henny-Schütz-Allee 9, 22419 Hamburg

Lebensmittelunternehmen

Novellum Microgreens ist als Lebensmittelunternehmen im Sinne der Verordnung (EG) Nr. 852/2004 bei der zuständigen Behörde registriert bzw. die Registrierung ist beantragt. Zuständige Aufsicht: Bezirksamt Hamburg-Nord, Fachamt Verbraucherschutz, Gewerbe und Umwelt.

Verbraucherstreitbeilegung

Wir sind nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle im Sinne des § 36 VSBG teilzunehmen.

Haftung für Inhalte und Links

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Urheberrecht

Alle Texte, Bilder, Videos und Gestaltungselemente auf dieser Website unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Vervielfältigung, Bearbeitung und Verbreitung außerhalb der Grenzen des Urheberrechts bedürfen der schriftlichen Zustimmung von Novellum Microgreens.

Stand: September 2026

Rechtliches

Datenschutz­erklärung

Diese Website kommt ohne Cookies, ohne Tracking und ohne Werbenetzwerke aus. Was wir dennoch verarbeiten, steht hier — vollständig.

1. Verantwortlicher

Novellum Microgreens UG (haftungsbeschränkt) i. Gr.
Massimiliano Snidar, Geschäftsführer
Henny-Schütz-Allee 9, 22419 Hamburg
E-Mail: info@novellum-microgreens.de

Ein Datenschutzbeauftragter ist nach den gesetzlichen Vorgaben nicht zu bestellen. Bei allen Fragen zum Datenschutz erreichen Sie uns unter der oben genannten Adresse.

2. Allgemeines

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare Person beziehen. Wir verarbeiten solche Daten nur, soweit dies zum Betrieb dieser Website, zur Erbringung unserer Leistungen oder aufgrund einer Einwilligung erforderlich ist. Rechtsgrundlagen sind Art. 6 Abs. 1 lit. a (Einwilligung), lit. b (Vertrag), lit. c (rechtliche Verpflichtung) und lit. f (berechtigtes Interesse) DSGVO.

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Sie haben zudem das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren. Für uns zuständig ist: Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Ludwig-Erhard-Straße 22, 20459 Hamburg, datenschutz-hamburg.de.

10. Datensicherheit

Diese Website wird ausschließlich verschlüsselt über HTTPS (TLS) ausgeliefert. Wir treffen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um Ihre Daten gegen Verlust, Missbrauch und unbefugten Zugriff zu schützen.

11. Änderungen

Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich unsere Leistungen oder die Rechtslage ändern. Es gilt jeweils die hier veröffentlichte Fassung.

Stand: September 2026

Rechtliches

Allgemeine Geschäfts­bedingungen

Für Lieferungen an Gastronomie, Handel und Privatkunden der Novellum Microgreens UG (haftungsbeschränkt) i. Gr.

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über die Lieferung von Microgreens, Speisepilzen und lebenden Anzuchtschalen zwischen der Novellum Microgreens UG (haftungsbeschränkt) i. Gr., Henny-Schütz-Allee 9, 22419 Hamburg (nachfolgend „Novellum") und ihren Kunden.

(2) Kunde kann sowohl Verbraucher (§ 13 BGB) als auch Unternehmer (§ 14 BGB) sein. Soweit einzelne Regelungen nur für eine der beiden Gruppen gelten, ist dies ausdrücklich bezeichnet.

(3) Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, Novellum stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung unseres Sortiments auf der Website und in Preislisten ist kein verbindliches Angebot, sondern eine Aufforderung zur Bestellung.

(2) Mit der Bestellung per E-Mail, Bestellformular oder am Marktstand gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab. Der Vertrag kommt zustande, wenn Novellum die Bestellung per E-Mail bestätigt oder die Ware liefert bzw. übergibt.

(3) Für Gastronomie- und Handelskunden können feste Liefertage und Standardmengen vereinbart werden (Abonnement). Änderungen der Bestellmenge sind bis 48 Stunden vor dem Liefertag möglich.

§ 3 Preise und Zahlung

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt der Bestellung gültigen Preise. Gegenüber Verbrauchern verstehen sich Preise einschließlich der gesetzlichen Umsatzsteuer; gegenüber Unternehmern zuzüglich Umsatzsteuer. Versand- oder Lieferkosten werden gesondert ausgewiesen.

(2) Verbraucher zahlen bei Übergabe oder per Vorkasse. Unternehmer zahlen per Rechnung innerhalb von 7 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug. Ein längeres Zahlungsziel von bis zu 14 Tagen kann im Einzelfall individuell vereinbart werden und bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Bestätigung durch Novellum.

(3) Bei Zahlungsverzug ist Novellum berechtigt, weitere Lieferungen bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten.

§ 4 Lieferung, Frischware und Gefahrübergang

(1) Microgreens sind schnell verderbliche Frischware. Geerntet wird bestellbezogen am Liefertag; die Lieferung erfolgt gekühlt am selben Tag im Liefergebiet bzw. per Versand als lebende Anzuchtschale.

(2) Der Kunde stellt sicher, dass die Ware am vereinbarten Liefertermin angenommen und unverzüglich gekühlt (2 bis 5 °C) gelagert werden kann. Ist die Annahme nicht möglich, trägt der Kunde die Kosten einer Ersatzlieferung, sofern er die Verhinderung zu vertreten hat.

(3) Bei Unternehmern geht die Gefahr mit Übergabe an den Kunden oder an das Transportunternehmen über. Bei Verbrauchern geht die Gefahr mit Übergabe der Ware über.

(4) Liefertermine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als solche bestätigt wurden. Ernteausfälle aufgrund von Keimstörungen, Stromausfall oder behördlichen Maßnahmen berechtigen Novellum, nach Information des Kunden vom Vertrag zurückzutreten; bereits geleistete Zahlungen werden erstattet.

§ 5 Mehrwegschalen und Pfand

Gastronomie- und Handelskunden werden in Mehrwegschalen beliefert, für die ein Pfand berechnet wird. Die Schalen bleiben Eigentum von Novellum und sind bei der Folgelieferung gereinigt zurückzugeben. Nicht zurückgegebene oder beschädigte Schalen werden zum Pfandwert in Rechnung gestellt.

§ 6 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

(2) Das Widerrufsrecht besteht nach § 312g Abs. 2 Nr. 2 BGB nicht bei Verträgen zur Lieferung von Waren, die schnell verderben können oder deren Verfallsdatum schnell überschritten würde. Dies gilt für geschnittene Microgreens und Speisepilze.

(3) Für lebende Anzuchtschalen, die nicht unter Abs. 2 fallen, gilt die Widerrufsbelehrung in ihrer jeweils aktuellen Fassung, die dem Kunden mit der Bestellbestätigung übermittelt wird.

§ 7 Gewährleistung

(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Offensichtliche Mängel an Frischware sind unverzüglich, spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Lieferung, anzuzeigen; bei Unternehmern gilt § 377 HGB.

(2) Natürliche Schwankungen in Farbe, Größe und Wuchsform sind sortenbedingt und stellen keinen Mangel dar.

(3) Bei berechtigten Mängelrügen liefert Novellum nach Wahl des Kunden Ersatz oder erstattet den Kaufpreis der betroffenen Ware.

§ 8 Haftung

(1) Novellum haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, und nach dem Produkthaftungsgesetz.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(3) Novellum haftet nicht für Schäden, die auf unsachgemäße Lagerung oder Verarbeitung der Ware nach Gefahrübergang zurückzuführen sind.

§ 9 Eigentumsvorbehalt

Die Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum von Novellum. Bei Unternehmern gilt der Eigentumsvorbehalt auch für alle Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung.

§ 10 Datenschutz

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt nach Maßgabe unserer Datenschutzerklärung.

§ 11 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates entzogen werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand Hamburg.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: September 2026

Coming soon

Sortiment

Speisepilze

Austernseitling, Kräuterseitling und Shiitake aus derselben Produktion wie unsere Microgreens.

Was kommt

Speisepilze sind die zweite Produktlinie von Novellum. Sie wachsen auf dem abgeernteten Substrat aus dem Microgreen-Anbau, das pasteurisiert, mit Holzsubstrat gemischt und beimpft wird — aus einem Reststoff wird eine zweite Ernte. Was danach übrig bleibt, geht in die Kompostierung.

Wir starten, sobald die Erweiterung der Betriebsregistrierung für die Pilzkultur vorliegt und die Klimakammern eingerichtet sind. Geplant sind zunächst Austernseitling und Kräuterseitling, danach Shiitake. Beliefert werden zuerst unsere Gastronomiekunden, anschließend Wochenmarkt und Handel.

Wenn Sie als Küche oder Händler frühzeitig informiert werden möchten, schreiben Sie uns — wir nehmen Sie in die Vorabliste auf.

Coming soon

Sortiment

Gemüse

Hydroponisch gezogenes Blattgemüse und Kräuter — ganzjährig, ohne Erde, ohne Pflanzenschutz.

Was kommt

Die dritte Ausbaustufe unseres Standortkonzepts: Salate, Blattgemüse und Küchenkräuter in geschlossenen hydroponischen Systemen, in denen Wasser und Nährstoffe im Kreislauf geführt werden. Gleiche Prinzipien wie bei den Microgreens — kontrollierte Umgebung, Ernte auf Bestellung, kurze Wege — bei deutlich längerer Kulturdauer.

Der Start hängt von der Erweiterung der Produktionsfläche ab. Sobald Termine feststehen, informieren wir hier und im Newsletter.